7. FEINHEIMISCH-Jahreshauptversammlung

FEINHEIMISCH hat ein neues Vorstandsmitglied, wird die Qualität seiner Gastronomie- und Produzenten-Mitglieder weiterhin sowohl intern, als auch extern überprüfen lassen und erzielte bei einer aktuellen Verbraucherstudie fantastische Werte: das sind einige der Ergebnisse der Jahreshauptversammlung, die am 6. März im Hotel Kieler Yacht Club stattgefunden hat.

Mit einem Jahresrückblick vom Vorstandsvorsitzenden Maximilian Bruhn begann die Jahreshauptversammlung, zu der rund 70 Mitglieder und einige weitere Interessierte erschienen waren. Als Meilensteine von 2012 bezeichnete Maximilian Bruhn unter anderem die Einstellung des Geschäftsführers Markus Huber, den Umzug des Vereins unter das Dach der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TASH) im Sell-Speicher in Kiel, die Konstituierung eines Beirats und die Kooperation mit dem CITTI Großmarkt. In seinem Tätigkeitsbericht betonte Markus Huber danach in die positive Mitgliederentwicklung und die Erfolge in Zusammenarbeit mit CITTI, der TASH, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und der Kieler Universität.

Nachdem Thomas Varwig, Direktor vom Hotel und Restaurant Kieler Yacht Club, seinen Rückzug aus dem Vorstand aus beruflichen Gründen bekannt gegeben hatte, wählten die stimmberechtigten Mitglieder Oliver Firla, Inhaber von Odins Haddeby und dem Haithabu Café, zum neuen Vorstand Finanzen. Für Kontinuität in der Vorstandsarbeit sorgen weiterhin Maximilian Bruhn, Dieter Mengel und Andreas Vorbeck. Neben Christian Birke wurde ein weiterer, neuer Kassenprüfer bestimmt: Es ist Udet Schwab, Inhaber der Tözeria in Eckernförd. Und dass FEINHEIMISCH auch in diesem Jahr ökonomisch solide aufgestellt ist, belegte der scheidende Finanzvorstand Thomas Varwig bei der Vorstellung des Wirtschaftsplans 2013.

Nach einer durchaus kontroversen Diskussion über das Für und Wider von regelmäßigen Qualitäts-Kontrollen gastronomischer und produzierender Mitglieder, sprachen sich – bei einer Enthaltung – alle Mitglieder für weitere interne und externe Kontrollen aus. Zu den Kriterien für die Kontrollverfahren wird ein Arbeitskreis Vorschläge erarbeiten. Ein weiterer Arbeitskreis wurde zum Thema „Verwendung des feinheimischen Logos“ gegründet.

Dass FEINHEIMISCH mit seinem Namen bei vielen Verbrauchern im Land ankommt, verdeutlichte danach Prof. Dr. Ulrich Orth von der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er referierte die Ergebnisse eines neuen Forschungsprojekts. Demnach wird die Marke FEINHEIMISCH von den Verbrauchern als besonders aufrichtig wahrgenommen, vermittelt ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit und besitzt mit 7,7 Prozent den vierthöchsten Marktanteil im Land. Das sind fantastische Ergebnisse, über die viele Mitglieder sichtlich begeistert waren.

Nach der folgenden Aussprache, bei der die Vertreter von CITTI die feinheimischen Produzenten dazu aufriefen, weitere Produkte zum Verkauf zur Verfügung zu stellen, ging es um 18 Uhr zur Abendveranstaltung – mit Musik, feinheimischen Köstlichkeiten und lebhaften Gesprächen bis knapp vor Mitternacht.