FEINHEIMISCH gewinnt ersten Nachhaltigkeitspreis

Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf überreichte den Nachhaltigkeitspreis im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Kieler Wisssenschaftszentrum an den Vereinsvorstand, vertreten durch Maximilian Bruhn

Hohe Auszeichnung für FEINHEIMISCH – Genuss aus Schleswig-Holstein e.V.: Beim Wettbewerb um den erstmalig vergebenen Nachhaltigkeitspreis 2009 des Landes Schleswig-Holstein erhielt der Verein den 1. Preis. Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf überreichte den Nachhaltigkeitspreis im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Kieler Wisssenschaftszentrum an den Vereinsvorstand, vertreten durch Maximilian Bruhn. FEINHEIMISCH erhielt den Preis für seine vielfältigen Aktivitäten zur Förderung einer nachhaltigen und regional geprägten Esskultur in Schleswig-Holstein. Die elfköpfige Fachjury hatte ihre Entscheidung einstimmig beschlossen. Beim Landeswettbewerb waren insgesamt über 50 Bewerbungen eingegangen.


„Alle gesellschaftlichen Kräfte stehen in der Pflicht, ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Dabei kommt es nicht so sehr auf die Größe des einzelnen Schrittes an, sondern auf die Erkennbarkeit der Richtung“, sagte Ministerin Rumpf bei der feierlichen Preisverleihung. In seiner Laudatio nannte Prof. Dr. Friedhelm Taube als Gründe für das einstimmige Jury-Votum die Philosophie von FEINHEIMISCH, ihre Umsetzung und ihr Signal an die Gesellschaft. „Die Jury adelt mit dem ersten Preis eine Gegenbewegung zum gesellschaftlichen Mainstream, die sich erfolgreich gegen die Fastfoodisierung wendet. FEINHEIMISCH ist es in nur zwei Jahren gelungen, ein innovatives Bündnis von landwirtschaftlichen und verarbeitenden Betrieben zu schaffen, das in die gesamte Gesellschaft ausstrahlt und auch positive Effekte für den Tourismus des Landes bewirkt. Das Signal dieses Preises ist, FEINHEIMISCH als Modell für viele Lebensbereiche zu sehen“, so der Direktor des Instituts für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung an der Christian-Albrechts-Universität und wissenschaftlicher Leiter des Forschungsschwerpunktes „Ökologischer Landbau und extensive Landnutzungssysteme“. Der Agrarwissenschaftler plädierte darüber hinaus für mehr Unterstützung: „Für den Verein ist dieser Preis aber auch eine Bürde: Denn es gibt viele Vereine und Institutionen über Schleswig-Holstein hinaus, die sich Kooperationen mit ihm wünschen. Der Verein arbeitet aber bereits jetzt am Rand des Leistbaren – zukünftig mehr Unterstützung wäre daher wünschenswert, damit solche Kontakte fruchten können.“
Stellvertretend für die rund 300 FEINHEIMISCH-Mitglieder nahm Maximilian Bruhn den Nachhaltigkeitspreis 2009 entgegen. „Wir sind sehr stolz und dankbar über die Auszeichnung – aber wir wissen auch um die Verpflichtung, die damit verbunden ist“, freute sich der Vorstandsvorsitzende, „und aus dem großen Engagement, das die fünfzig Teilnehmer des Nachhaltigkeitspreis gezeigt haben, werden wir als FEINHEIMISCHE neue Kraft schöpfen, um weiterhin genussvoll unsere Welt zu verändern!“

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