Hirschrückenfilet unter der Kastanien-Quitten-
Kruste auf gebratenen Schwarzwurzeln und Kartoffelklößchen mit „Edlem vom Dannwisch“ gefüllt
aus dem Restaurant Fischers Fritz, im Ringhotel Birke, Kiel
Genuss aus Schleswig-Holstein
Hirschrückenfilet unter der Kastanien-Quitten-
Kruste auf gebratenen Schwarzwurzeln und Kartoffelklößchen mit „Edlem vom Dannwisch“ gefüllt
aus dem Restaurant Fischers Fritz, im Ringhotel Birke, Kiel
Bioland-Betrieb Bunde Wischen e.V. aus Schleswig-Holstein erhält Förderpreis Ökologischer Landbau 2010. Bundesministerin Ilse Aigner überreichte den Preis im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin.
Fern der Küste schmecken Nordseekrabben oft fad. Ihre köstliche Frische erhält, wer sie selbst pult und neu zubereitet
Von Ursula Heinzelmann
Büsum gilt als Hochburg der Nordseekrabben. Doch noch mehr Krabbenkutter machen im Hafen von Friedrichskoog fest. Genau dort liegt auch die “Rugenort” der Familie Urthel. Wie eh und je werden die kleinen rötlichbraunen Krabben direkt nach dem Fang in Meerwasser gekocht und sofort wieder abgekühlt, um ihr empfindliches Fleisch so saftig wie möglich zu erhalten. Ungewöhnlich ist, dass Alfred Urthel die Krabben nach dem Sortieren nach Größen mit einer Spezialmaschine selbst schält – und sie nicht, wie vielfach üblich, dafür nach Polen, Marokko oder China schickt. So kann er sie im Fischrestaurant seiner Familie ganz ohne Konservierungsstoffe anbieten. Das schmeckt man: Das feinsüßliche Krabbenfleisch ist ausgesprochen delikat im Biss und duftet nach frischem Meer.
Gutes Essen mit frischen, regionalen Produkten steigert die Lebensqualität bzw. -freude und kann bei kranken Menschen zur Gesundung beitragen. Das war einer der Beweggründe für Spitzenkoch Robert Stolz , FEINHEIMISCH-Mitbegründer und Inhaber des Restaurants und Hotels Stolz, und die Leitung sowie das Küchenteam der Kieler Park-Klinik, um für die Patienten am Schrevenpark zwei besondere Menüs zu kochen: Gratinierter Bio Schweinerücken (von Muhs) mit Mais und Bulgur sowie Sanddorn Karotten mit Maronen, Shitake Pilzen und Bamberger Hörnchen. Zum Dessert gab es Brombeermousse mit Pflaumenkompott. Die Patienten waren begeistert von der Idee und ließen sich das besondere Bio-Menü schmecken.