Satzung

ada_karotte

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

1.    Der Verein führt den Namen FEINHEIMISCH – Genuss aus Schleswig-Holstein e.V.

2.      Er hat seinen Sitz in 24235 Stein und ist im Vereinsregister des AG Kiel einzutragen.

3.    Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

§ 2 Ziele und Aufgaben des Vereins

1.    Ziel des Vereins ist es die regionale Esskultur zu fördern und zu erhalten. Weitere Ziele sind:

a)  die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen

b)    die Personal-Weiterbildung durch Austausch von Personal sowie andere weiterbildende Maßnahmen

c)    die Bekanntmachung regionaler Produkte auch über die Grenzen von Schleswig-Holstein hinaus

d)    die Bekanntmachung Schleswig-Holsteins für den Tourismus in Verbindung „Mensch und Natur“ im Rahmen der touristischen Förderung

e)    die Beteiligung und Unterstützung der landesweiten vom Ministerium für Umwelt und ländliche Räume initiierten Aktion „Schleswig-Holstein is(s)t lecker“

f)    eine gastronomische Routenplanung quer durch Schleswig-Holstein möglichst in Anschluss an die anrainenden Ostseestaaten

g)    unseren Einsatz zur Völkerverständigung zu leisten und zwar über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus im Hinblick auf die angrenzenden Staaten wie Dänemark, Schweden und Norwegen – namentlich „People-to-People-Aktionen“.

h)    die Bildung von Kindern und Jugendlichen über Herkunft, verantwortungsvoller Produktion und Verarbeitung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen unter den Aspekten der Nachhaltigkeit

i)    die fachliche Weiterbildung von Köchen, Auszubildenden, Gastronomen und Beschäftigten in der Lebensmittelwirtschaft

2.    Der Verein und seine Mitglieder erreichen diese Ziele durch die Einhaltung der bei Aufnahme eingegangenen Selbstverpflichtungen.

3.    Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3 Mitgliedschaft

1.    Mitglieder können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die die Ziele des Vereins unterstützen.

2.    Die ordentliche Mitgliedschaft beginnt mit dem Zugang des Antrags auf Mitgliedschaft beim Vorstand, sofern dieser Aufnahmeantrag von drei ordentlichen Mitgliedern als Paten des Antragstellers unterschrieben worden ist und dem Mitgliedsantrag ein unterschriebenes Exemplar der entwickelten Philosophie und Grundsätze des Vereins beigefügt ist sowie der Entrichtung des festgesetzten jährlichen Beitrags auf das Vereinskonto, unabhängig vom Eintrittstermin.

3.   Die Mitgliedschaft berechtigt zur Nutzung von Logo und Schriftzug.
Diese Nutzungsrechte verfallen nach Beendigung der Mitgliedschaft gem. nachfolgendem Ziff. 4.

4.    Die Mitgliedschaft endet

a)    durch schriftliche Kündigung des Mitglieds.

b)    durch Ausschluss aus dem Verein,

c)    durch Tod.

Ausgeschlossen werden kann, wer gegen die Vereinsinteressen verstößt, wer der Philosophie und den Grundsätzen entgegen handelt, wer vereinsschädigend handelt oder wer trotz Aufforderung bis zur gesetzten Frist seinen Beitrag nicht gezahlt hat.

Von dem Ausschluss ist das Mitglied persönlich oder schriftlich vom Vorstand zu hören. Die Entscheidung über den Ausschluss ist zu begründen und dem Mitglied per Einschreiben zuzustellen. Dagegen kann das Mitglied innerhalb eines Monats ab Datum Poststempel Einspruch einlegen. Über die Berufung und den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit. Diese Entscheidung ist endgültig.

§ 3a Fördermitglieder

1.    Der Verein kann Fördermitglieder aufnehmen, die die Vereinsziele aus § 2 Abs. 1 der Satzung unterstützen, ohne als Gastronom oder Produzent an der Erfüllung der Zielerreichung aus § 2 Abs. 2 gebunden zu sein. Die Aufnahme erfolgt durch Mehrheitsbeschluss des Vorstandes, der ermächtigt wird, den Beitrag mit dem Fördermitglied individuell auszuhandeln.

2.    Fördermitglieder sind keine ordentlichen Mitglieder im Sinne von § 3 Abs. 2 bis 4 der Satzung. Sie haben nicht das Recht zur Beschlussfassung auf den Mitgliederver-sammlungen gem. § 5 Abs. 2 bis 6.

3.    Fördermitglieder können auch Lieferanten von Lebensmitteln sein. Sie verpflichten sich bei der Aufnahme als Fördermitglieder in den Verein die Produktbedingungen einzuhalten, zu denen sich die ordentlichen Mitglieder für die Verarbeitung in ihren Gastronomiebetrieben verpflichtet haben.

4.    Der Vorstand kann Fördermitgliedern das Recht verleihen, die Bezeichnung

„Offizieller Lieferant
FEINHEIMISCH- Genuss aus Schleswig-Holstein e.V.“

oder

„Förderer des Vereins
FEINHEIMISCH- Genuss aus Schleswig-Holstein e.V.“

zu führen.

Diese Bezeichnung darf wie folgt verwendet werden, nämlich

a) zur Kennzeichnung des Betriebes einschließlich Ausstattung

b) für PR- Maßnahmen

c) für Werbung

Den Fördermitgliedern ist es ohne gesonderte Zustimmung untersagt, die Bezeichnung „FEINHEIMISCH – Genuss aus Schleswig-Holstein e.V. als Marke für Produkte zu nutzen.

§ 4 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

a)     die Mitgliederversammlung

b)    der Vorstand

§ 5 Mitgliederversammlung

1.    Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung der ordentlichen Mitglieder. Die Mitgliederversammlung ist jährlich durch den Vorstand durch persönliche Einladung mittels Brief an die Vereinsmitglieder einzuberufen.

2.    Die Mitgliederversammlung stellt die Richtlinien für die Arbeit des Vereins auf und entscheidet Fragen von grundsätzlicher Bedeutung. Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören insbesondere

a)    Wahl und Abwahl des Vorstandes

b)    Beratung über den Stand und die Planung der Arbeit

c)    Genehmigung des vom Vorstand vorgelegten Wirtschaftsplans

d)    Beschlussfassung über den Jahresabschluss

e)    Entgegennahme des Geschäftsberichts des Vorstandes

f)    Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes

g)    Erlass der Beitragsordnung, die die Höhe und Zahlungsmodalitäten der Beiträge regelt. Sie ist nicht Bestandteil der Satzung

h)    Beschlussfassung über die Übernahme neuer Aufgaben oder den Rückzug aus Aufgaben seitens des Vereins

i)    Beschlussfassung über Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins

3.    Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung mindestens vier Wochen vorher schriftlich eingeladen. Sie tagt so oft es erforderlich ist, in der Regel einmal im Jahr.

4.    Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn mindestens 25 % der Mitglieder sie unter Angabe von Gründen verlangen. Sie muss längstens fünf Wochen nach Eingang des Antrags auf schriftliche Berufung tagen. Ein Mitglied kann sich durch schriftliche Vollmacht durch ein anderes Mitglied vertreten lassen.

5.    Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst.

6.    Über die Beschlüsse und, soweit zum Verständnis über deren Zustandekommen erforderlich, auch über den wesentlichen Verlauf der Verhandlung, ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie wird vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterschrieben.

7.     Der Vorstand ist verpflichtet, mindestens zweimal im Jahr eine gemeinsame Versammlung von ordentlichen Mitgliedern und Fördermitgliedern einzuberufen, um gemeinsame Aktionen abzustimmen und gemeinsame Interessen zu erörtern.

Die Fördermitglieder können aus ihrer Mitte zwei Beisitzer wählen, die in den Vorstandssitzungen des Vereins eine beratende Funktion haben.

Auf den gemeinsamen Versammlungen dürfen ausdrücklich keine Entscheidungen gem. Abs. 2 a / 2 c – i getroffen werden.

Eine außerordentliche Versammlung findet statt, wenn 25 % der ordentlichen Mitglieder und der Fördermitgliede dies verlangen.

Vertretung durch Vollmacht durch ein anderes Mitglied ist bei den gemeinsamen Versammlungen nicht zulässig.

§ 6 Der Vorstand

1.    Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden und dem Kassenwart. Sie handeln alle gleichberechtigt und können sich gegenseitig vertreten. Sie bilden den Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Die Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

2.    Zur rechtsverbindlichen Vertretung genügt die gemeinsame Zeichnung durch zwei Mitglieder des Vorstandes.

3.    Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt ein Jahr. Sie bleiben bis zur Bestellung des neuen Vorstandes im Amt.

4.   Zur Wahl der beiden stellvertretenden Vorsitzenden sollten sich jeweils ein Mitglied der Gastronomen und ein Mitglied der Produzenten stellen.

5.    Der Vorstand soll in der Regel monatlich tagen.

6.    Die Beschlüsse sind schriftlich zu protokollieren und vom Vereinsvorsitzenden zu unterzeichnen.

7.    Der Vorstand ist berechtigt, einen Geschäftsführer als Angestellten anzustellen, der Aufgaben auf Weisung des Vorstands ausführt.

§ 7 Satzungsänderungen und Auflösung

1.    Über Satzungsänderungen, die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung entscheidet die Mitgliederversammlung. Vorschläge zu Satzungsänderungen, Zweckänderungen und zur Auflösung sind den stimmberechtigten Mitgliedern bis spätestens einen Monat vor der Sitzung der Mitgliederversammlung zuzuleiten. Für die Beschlussfassung ist eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich.

2.    Änderungen oder Ergänzungen der Satzung, die von der zuständigen Registrierbehörde oder vom Finanzamt vorgeschrieben werden, werden vom Vorstand umgesetzt und bedürfen keiner Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung. Sie sind den Mitgliedern spätestens mit der nächsten Einladung zur Mitgliederversammlung mitzuteilen.

3.    Bei Auflösung des Vereins oder bei Entziehung der Rechtsfähigkeit fällt das gesamte Vereinsvermögen anteilig an die Vereinsmitglieder.